Fachseminare / Qualifizierung / Zertifizierung

Als Sentinel Haus Institut verfügen wir über das größte Netzwerk zur Wissenschaft, Behörden, Instituten und vielen Experten im gesünderen und nachhaltigen Bausektor. Zudem setzen wir Forschungs- und Entwicklungsprojekte um, welche einen hochqualifizierten Wissenstransfer zur gesamten Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienwirtschaft beinhalten.

Das Sentinel Haus Institut qualifiziert in Kooperation mit der TÜV Rheinland Akademie Fachkräfte der Bauwirtschaft zum gesunden Bauen und Sanieren und vermittelt diese auf Wunsch in anspruchsvolle und öffentlichkeitwirksame Projekte.

Nehmen Sie an unseren Zertifikatslehrgängen teil und werden Sie...

  • zertifizierter Fachhandwerker/Fachunternehmer
  • zertifizierter Fachplaner
  • zertifizierter Fachhändler

 

... oder besuchen Sie unser aktuelles Rechtseminar zum EuGH Urteil C-100/13

Unsere Zertifizierungsmodelle

Basis

Basis - Diese Fachkraft verfügt über Zertifizierungsstufe „Basis“ und hat sich mit einem Fachseminar mit bestandener Prüfung im Bereich der Innenraumhygiene weitergebildet.

 

Silber

Silber - Diese Fachkraft verfügt über Zertifizierungsstufe „Silber“ und hat sich mit einem Fachseminar mit bestandener Prüfung im Bereich der Innenraumhygiene weitergebildet. Die Fachkraft verfügt in dieser Thematik über Projektpraxis.

 

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Gold - Diese Fachkraft verfügt über Zertifizierungsstufe „Gold“ und hat sich mit einem Fachseminar mit bestandener Prüfung im Bereich der Innenraumhygiene weitergebildet. Die Fachkraft verfügt in dieser Thematik über Projektpraxis. Die höchste Zertifizierungsstufe erlaubt diesem Experten die eigene Weiterbildung von Mitarbeitern und Kunden.

Fachseminar zum zertifizierten Fachhandwerker/Fachunternehmer für gesünderes Bauen und Sanieren

Kurzinformation

In diesem Fachseminar erfahren Sie was gesünderes Bauen und Sanieren ist, wie Sie neue Kunden gewinnen und wie sich der Markt für das Thema Innenraumhygiene weiter entwickeln wird. Profitieren Sie von dem Wachstumsmarkt und lassen Sie sich zum Fachhandwerker/Fachunternehmer für gesünderes Bauen und Sanieren ausbilden. Zudem erfahren Sie welches Verhalten und welche Qualitätssicherungsmaßnahmen auf der Baustelle für ein gesünderes Innenraumklima notwendig sind. Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über die rechtliche Relevanz und die Fragen der Haftungsketten am Bau zu erhalten und Ansatzpunkte für mögliche Lösungen in der Praxis der Teilnehmer zu erarbeiten.

 

Die Inhalte

  • Welchen Einfluss haben Bauprodukte auf die Qualität des Innenraumklimas?
  • Wie sind freigegebene Bauprodukte generell zu lagern und zu verarbeiten?
  • Wie ist das „richtige“ Verhalten auf der Baustelle?
  • Generelle und gewerkespezifische Tätigkeiten und Maßnahmen für die Grundlage eines gesünderen Innenraumklimas
  • Entwicklung des Bewusstseins über die Relevanz der Qualitätssicherung auf der Baustelle, um gesünderes Bauen und Sanieren zu realisieren
  • Maßnahmen zur Vorbeugung von Baumängeln
  • Wissen über die Käuferinteressen verschiedener Bedarfsgruppen
  • Entwicklung von Techniken, um den individuellen Kundenbedarf zu ermitteln
  • Chancen für Marketing und Vertrieb
  • Rechtssichere Kommunikation mit Kundennutzen
Fachseminar zum zertifizierten Fachplaner für gesünderes Bauen und Sanieren

Kurzinformation

In diesem Fachseminar erfahren Planer und Architekten, wie wohngesundheitliche Aspekte bereits im Planungsprozess zu berücksichtigen sind. Auf dieser Grundlage können Planer und Architekten Ausschreibungen und Planungen wohngesundheitlich optimieren und gestalten, um potentielle Gefahren für die Innenraumhygiene zu reduzieren. Weiterhin erhalten Sie konkrete Ansatzpunkte für die tägliche bauliche Baupraxis und Umsetzung.

 

Die Inhalte

  • Grundlagen und Bedeutung der Wohngesundheit/ Innenraumhygiene, Entstehung von Schadstoffen, Emissionen und Gerüchen
  • Rechtliche Relevanz und Haftungsaspekte, Rechtliche Vorgaben, Normen und Richtlinien, Aktuelle Behördenschwerpunkte, Risiken für Planer, Investor und Handwerker / Bauunternehmen
  • Die richtige Vorgehensweise zu einer planbaren & überprüfbaren guten Innenraumluftqualität
  • Grundlegende wohngesundheitliche Aspekte in der Planungsphase, Konstruktive Besonderheiten im Holz-bzw. Massivbau, Planerische Umsetzung auf der Baustelle, Beurteilung der wohngesundheitlichen Eignung von Baustoffen, Einblick in die besondere Rolle der Bauleitung (aus innenraumhygienischer Sicht)
  • Besondere Anforderungen beim Bauen im Bestand
  • Berücksichtigung der Innenraumhygiene in Ausschreibungen und Vertragsverhältnissen
Fachseminar zum zertifizierten Fachhändler für gesünderes Bauen und Sanieren

Kurzinformation

In diesem Fachseminar erfahren Ihre Mitarbeiter, wie Sie rechtssicher Kunden zum gesünderen Bauen und Sanieren beraten können. Auf dieser Grundlage können Endverbraucher und Handwerker zu Bauprodukten, Ausschreibungen und Planungen wohngesundheitlich unterstützt werden, um potentielle Gefahren für die Innenraumhygiene zu reduzieren. Weiterhin erhalten Sie konkrete Ansatzpunkte für die tägliche Beratungspraxis und den Umgang mit an Gesundheit interessierten Kunden.

 

Die Inhalte

  • Grundlagen und Bedeutung der Wohngesundheit/ Innenraumhygiene
  • Entstehung von Schadstoffen, Emissionen und Gerüchen
  • Bauphysikalische Grundlagen: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Brandschutz, Schallschutz
  • Rechtliche Relevanz und Haftungsaspekte
  • Rechtliche Vorgaben, Normen und Richtlinien
  • Aktuelle Behördenschwerpunkte
  • Risiken für Planer, Investor und Handwerker / Bauunternehmen
  • Die richtige Vorgehensweise zu einer planbaren & überprüfbaren guten Innenraumluftqualität
  • Grundlegende wohngesundheitliche Aspekte im Beratungsgespräch
  • Beurteilung der wohngesundheitlichen Eignung von Baustoffen
  • Nutzung Bauverzeichnis Gesündere Gebäude
  • Besondere Anforderungen beim Bauen im Bestand
Fachseminar zur Rechts- und Haftungssituation durch das EuGH-Urteil C-100/13

Kurzinformation

Die Fakten sind schon lange bekannt, die Konsequenzen für die Branche werden aber erst jetzt deutlich. Unter der Überschrift “Bauproduktenqualität nicht mehr selbstverständlich” weist der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) auf die Folgen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH in der Rechtssache C-100/13) auf die Praxis der deutschen Zulassung von Baustoffen. Bekanntermaßen ist die bislang übliche allgemeine bauaufsichtliche Zulassung durch das DIBt seit dem 15. Oktober 2016 aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mehr zulässig. Vielmehr dürfen prinzipiell alle Baustoffe mit einer CE-Zulassung verwendet werden. Der ZDB weist nun auf die “paradoxe Situation” hin, dass die Bauminister der Länder in Vollzugshinweisen an die unteren Bauaufsichtsbehördern klargestellt haben, dass es keine Abstriche an der Bauwerkssicherheit, also auch an der gesundheitlichen Qualität eines Gebäudes, geben darf. Dafür reiche eine reine CE-Kennzeichnung aber nicht aus.

 

Für Investoren, Bauherren und die Wohnungswirtschaft bedeutet die Situation nicht nur eine erhebliche Unsicherheit sondern auch einen enormen Aufwand. So schreibt der ZDB unter anderem: “Entgegen der bisherigen Ausschreibungspraxis sind die erforderlichen Produkteigenschaften und die ggf. bauaufsichtlich geforderten Verwendbarkeitsnachweise bei allen Leistungspositionen anzugeben. Diese neue Planungsaufgabe für Architekten und Ingenieure ist mit erheblichem Aufwand verbunden”.

 

Dass diese Verwendungsnachweise auch von selbst planenden Investoren und der Wohnungswirtschaft erbracht werden müssen, versteht sich von selbst. Auch ist es letztlich in der Verantwortung und der Haftung des Bauherren die staatlich geforderte “Sicherheit” zu gewährleisten. “Die europäischen Bauproduktnormen berücksichtigen bislang keinerlei Gesundheits- und Umweltschutzaspekte”, schreibt der ZDB.

 

Gerade für gesundheitliche Kriterien ist der Nachweis für viele Bauprodukte im Bauverzeichnis Gesündere Gebäude von SHI und TÜV Rheinland zu finden. Zudem werden nach und nach auch Nachhaltigkeitsinformationen zu Produkten, aber auch zu Gebäuden, hinterlegt. Eine Lösung sieht der ZDB darin, die Mängel in der europäischen Bauproduktnormung abzustellen. Wer die Abläufe in diesem Procedere kennt, weiß, dass diese viele Jahre dauern wird und der Ausgang ungewiss ist.

 

Die Inhalte

  • Wie stellt sich die rechtliche Situation nach dem Urteil des EuGH zur Praxis der deutschen Baustoffzulassung (Rechtssache C-100/13) und der Verabschiedung der neuen Musterbauordnung inkl. Entwurf der neuen VVTB dar?
  • Wie ist Ihr Unternehmen von diesen Änderungen betroffen?
  • Welche Konsequenzen ziehen Sie am besten aus dem Urteil um sich optimal zu schützen?
  • Auszug aus den aktuellen Rechtsgutachten und Behördendokumenten
  • Gemeinsame Entwicklung von Textbausteinen zur Vertragsoptimierung
  • Individueller Handlungsleitfaden
  • Rechtsrisiken erkennen und vermeiden & Chancen nutzen