• SAVE THE DATE - 15. November 2017

    Fachkonferenz zu den Konsequenzen des EuGH-Urteils für Gesündere Gebäude

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Hintergrund: Das EuGH-Urteil in der Rechtssache C-100/13

2014 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die deutsche Praxis der staatlichen Baustoffzulassung für unzulässig erklärt, weil diese den freien Warenaustausch behindern. Seit dem 15.Oktober 2016 sind die Bauregellisten für in der EU harmonisierte Bauprodukte (Ü-Zeichen) juristisch nicht mehr gültig. Seitdem gelten für harmonisierte Bauprodukte formal allein das CE-Zeichen und die entsprechenden EU-Normen als Zulassungsvoraussetzung für Herstellung, Handel und Verarbeitung von Bauprodukten in der Europäischen Union.

 


Aktuelle Situation


Die Bauministerkonferenz hat als Konsequenz die Musterbauordnung geändert. Darin werden die bestehenden Sicherheits- und Gesundheitsstandards festgeschrieben und Bestimmungen von der Produkt- auf die Gebäudeebene verlagert.
Entscheidende Festlegungen für die Qualität von Gebäuden (und Produkten) finden sich in dem noch nicht von der EU-Kommission freigegebenen Entwurf der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen.

Interviews zum Thema

Sicherheitslücke im Baurecht, Fachanwältin
Dr. Barbara Gay

Sicherheit für Hersteller, Planer und Bauherren,
Dr. Frank Kuebart

CE-Kennzeichen auf Baustoffen hilft bei Emissionen nicht,
Peter Bachmann

Schadstoffen in Gebäuden und Lebensräumen,
Peter Bachmann

Baustoffkombinationen,
Uwe Bartholomäi

Neue Anforderungen nach EuGH-Urteil,
Architektin christine Overath

Zur Baustoffzulassung,
TÜV Rheinland, Dr. Walter Dormagen

Zum EuGH-Urteil, Fachanwältin Dr. Gay für Bau- und Architektenrecht

Welche Label und Zertifikate sind seriös?
Uwe Bartholomäi

Qualitätsanforderungen an Baustoffe,
Dr. Frank Kuebart eco-Institut

Sentinel informiert:
das EuGH Urteil