Gesundheitspass
Der SHI-Gesundheitspass

Der SHI-Gesundheitspass ist das Ergebnis des seit 2005 mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entwickelten Verfahrens, mit dem ein Bauunternehmen dem Endkunden und Investor unabhängig von Bauweise und Typ des Gebäudes unter der Verwendung handelsüblicher Baustoffen eine festgelegte Qualität der Innenraumluft vertraglich vereinbaren kann. Dieses Konzept wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen universitären Forschungseinrichtungen, Juristen, Umweltmedizinern und Baupraktikern weiterentwickelt und mündete 2009 in die Veröffentlichung dieses Zertifikats, das die Empfehlungswerte unterschiedlichster Institutionen beinhaltet.
Macht der Investor den SHI-Gesundheitspass zum Vertragsbestandteil des Kaufvertrages, hat er gegenüber dem Bauunternehmen erstmals ein quantifizierbares, juristisch durchsetzbares Instrument an der Hand, das gesundheitliche Anforderungen an das von ihm in Auftrag gegebene Gebäude definiert und überprüfbar macht.
Im Umkehrschluss bildet der Gesundheitspass eine Leitlinie, an der ein Bauunternehmen seine Arbeitsweise, und seine eingesetzten Bauprodukte ausrichten kann.
Bei den Grenzwerten orientiert sich der SHI-Gesundheitspass an den Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA), der Weltgesundheitsorganisation WHO, den Orientierungswerten der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) und vieler anderer Institutionen.
Die Kriterien des SHI-Gesundheitspass stehen hier zum Download bereit. Sie werden stetig angepasst, wenn neue Erkenntnisse über gesundheitliche Auswirkungen oder neue Messmethoden zur Verfügung stehen.



